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Der Wetterbericht versprach einen schönen, weitgehend regenfreien Tag, daher hatten wir uns auf gut 800 Teilnehmende, der bisherigen Höchstbeteiligung, eingerichtet. Die verflossene Hitzeperiode, die nahenden Cyclassics und das Fehlen von stadtnahen Konkurrenzveranstaltungen mögen dazu beigetragen haben, dass es diesmal mehr wurden. Ab 8.30 schwoll der Andrang an der Anmeldung an, so dass sich längere Schlangen bildeten; erst um 9.15 entspannte sich die Lage. Am Ende des Tages konnten wir rund 1050 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bilanzieren, mehr als die Hälfte davon ohne Wertungskarten. Besonders erfreulich ist die wachsende Zahl jugendlicher Teilnehmer – der Hamburger Radsport hat sie nötig und sollte diese Entwicklung unterstützen. 
Derweil kamen von den Kontrollstationen unerwartete Hilferufe; durch die Staus auf der A7 verspäteten sich unsere anreisenden Helferteams und die "Alma Mater" – die "Nährende Mutter" – konnte ihrem Namen zunächst nicht ganz gerecht werden. Susanne berichtet aus Schätzendorf: Als Walter und ich um 8.00 Uhr noch gemütlich im Wohmobil auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Schätzendorf frühstückten, ahnten wir nicht, was da auf uns zukommen sollte... Gegen 9:10 Uhr stellten wir gerade die ersten Tische auf, als uns die erste SMS von Sonja und Jörn erreichte: "Wir stehen im Stau auf der A7... nichts geht mehr (und Helga und Karen stehen noch hinter uns)!" Also mussten wir einen Zahn zulegen um möglichst viele Getränke, Brote, Riegel, Bananen etc. vorzubereiten. Ein Anruf am Start bestätigte unsere "schlimmsten Befürchtungen" - über 1000 Teilnehmer - ein großer Teil davon rollte nun auf uns zu... In Rekordzeit und im Akkord wurde Getränkepulver mit Wasser vermischt, Rosinenbrot mit Nutella bestrichen, Käse auf Brotscheiben befördert, Riegel etc. verteilt, Bananen ausgelegt, Studentenfutter bereitgestellt. Und schon um 10.20 Uhr kamen die ersten großen Gruppen - eine kurze Ansprache verschaffte uns Luft, das Stempeln übernahmen die Fahrer/-innen selbst und auch bei den Getränken wurde Selbstbedienung großgeschrieben. Wir konnten trotzdem nicht verhindern, dass sich längere Schlangen bildeten, während wir gleichzeitig versuchten für Nachschub zu sorgen, eine Luftpumpe zu organisieren... Um 10.45 Uhr nahte endlich Hilfe - Sonja und Jörn hatten sich endlich nach Schätzendorf durchgekämpft und griffen Walter und mir - die wir schon leicht erschöpft waren - unter die Arme - nun ging's schon besser mit dem Nachschub. Jörn nahm sich sofort der Äpfel, Apfelsinen und Melonen an und zerlegte diese in mundgerechte Stücke; Sonja schwang das Brotmesser. Vollends entspannte sich die Lage, als gegen 11.10 Uhr auch noch Helga und Karen zu uns stießen - Helga unterstützte Walter beherzt beim Zusammenmixen der Zaubertränke, so daß auch dort die Schlange langsam kürzer wurde und Sonja, Karen und ich konnten ab und zu unsere Finger von Nutella und Marmelade befreien... Fotos unserer vielen Gäste können wir leider nicht beisteuern - dafür fehlte einfach die Zeit. Vielen Dank allen Fahrern und Fahrerinnen für die Geduld, die freundlichen Worte und nicht zuletzt für die "Selbsthilfe" - beim nächsten Mal sind wir sicher wieder dabei und werden dann hoffentlich in etwas entspannterer Form wieder für das leibliche Wohl aller sorgen können... 
Der Stau auf der A7 machte sich auch auf den abführenden Straßen durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen vorwiegend ungeduldiger Autofahrer bemerkbar. Umso erfreulicher ist es, dass die RTF, soweit uns bekannt wurde, ohne nennenswerte Unfälle ablief. Diejenigen, die zuletzt an den Kontrollstellen und im Ziel ankamen, fanden auf Grund der hohen Teilnehmerzahl leider nur ein beschränktes Angebot vor. Das bedauern wir und werden im nächsten Jahr bemüht sein, in dieser Hinsicht besser vorbereitet zu sein. Also: Lasst uns nicht im Stich, wenn das Wetter einmal schlechter ist, damit unsere Mitglieder anschließend nicht wochenlang Riegel und Rosinenbrot mit Nutella essen müssen! Bilder, Bilder, weitere Bilder und Berichte auf Helmuts Fahrradseiten |